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JuJutsu / News

Beiträge Ju-Jutsu von 2014 

Jugendweltmeisterschaft Ju-Jutsu 2013 in Bukarest (Rumänien)

Vom 22.-24.November 2013 fanden in Bukarest (Rumänien) die diesjährigen Weltmeisterschaften der Jugend u18 und u21 im Ju-Jutsu statt.

Das Team der Deutschen Jugendnationalmannschaft flog bereits am Donnerstagmorgen nach Rumänien, um sich schon etwas einzugewöhnen – in Bukarest sind die Uhren den deutschen eine Stunde voraus. Außerdem war dort bereits am Abend das Wiegen für die Kämpfer am Freitag.

Der erste Wettkampftag (Fr 22.11.), war im Fighting der „Tag der Mädels“. So hieß es auch für Annalena Bauer von der TG Höchberg „auf geht’s!“.

Ihre Gewichtsklasse - Frauen unter 21 bis -70kg – war dieses Jahr voll besetzt. 12Teilnehmerinnen aus 9 unterschiedlichen Ländern gingen dort an den Start, unter ihnen einige ehemalige und amtierende Welt- und Europameisterinnen der Jugend. Annalena, die selbst bereits 2-fache Europameisterin und amtierende Weltmeisterin ist, hat sich viel vorgenommen – vor allem war das Ziel ihren Titel zu verteidigen. Hochmotiviert und mit dem Adler auf der Brust ging sie auf die Matte.

Annalena musste zuerst gegen Polen ran. Agnieszka Jakubiec, die amtierende Weltmeisterin (damals noch eine Gewichtsklasse höher) schien zuerst ein starker Gegner zu werden, doch Annalena hatte ihre Gegnerin schnell im Griff. Nach nicht einmal der Hälfte der Kampfzeit schienen eine beeindruckende Fußfegetechnik mit anschließendem Festhalter am Boden den Sack zu zu machen. Jedoch musste die Polin verletzungsbedingt früher aufgeben.

Im nächsten Kampf – dem Viertelfinale – stand Annalena der Russin Ekaterina Vorobeva respektvoll gegenüber. Die Deutsche nutzte ihre Schnelligkeit gegenüber der noch unbekannten Gegnerin aus und setzte einen Punkt nach dem anderen. Annalena, die außerdem noch in der Bundesligamannschaft der SG Eltmann kämpft, nutzte ihre technische Vielfalt. Sie nutzte geschickt die Bewegung ihrer Kontrahentin aus, warf diese und hielt sie anschließend mit einem Haltegriff am Boden fest. Damit beendete Annalena auch diesen Kampf vorzeitig mit Full-Ippon.

Somit stand die Adlerträgerin im Halbfinale. Mit Cynthia Schellingerhout, der amtierenden Europameisterin (damals noch u18 -63kg), stand Annalena einer großen Herausforderung gegenüber. Die Holländerin ist, ebenso wie Annalena, im Judo sehr erfolgreich. Die Beiden Ju-Jutsuka standen sich bereits bei der German Open gegenüber und sind auf ähnlichem Niveau .Damals konnte Annalena den Kampf vorzeitig für sich entscheiden und holte Gold. Nun war die Aufregung noch etwas größer. Man konnte den beiden deutlich ansehen, wie sehr sie diesen Titel wollten. Dementsprechend spannend sollte auch der Kampf werden. Zu Beginn war es sehr ausgeglichen, doch nach zwei verunsichernden Strafen für die Deutsche, taute Schellingerhout auf und punktete mehrmals in Part1 und 3. Zwischenzeitig lag die Holländerin 5 Punkte vorne, bis Annalena 1 Minute vor Schluss ihre Gegnerin werfen konnte. Somit fehlte der Deutschen lediglich nur noch der Ippon im Part 3 um den Kampf vorzeitig für sich zu entscheiden. Annalena holte Punkt für Punkt auf, kam aber nicht nahe genug ran um das Ruder rumzureisen. Jedoch kurz vor Ablauf der Zeit, fuhr die Höchbergerin nochmal alles auf und brachte ihre Kontrahentin in deine Festlegetechnik. Mit all ihrer Kraft hielt sie die Holländerin am Boden fest und entschied mit den letzten Sekunden den Kampf doch noch für sich. Nervenkitzel pur für Kämpfer, Coach und Zuschauer!  Durch diesen spannenden „Full-House-Sieg“ zog Annalena ins Finale ein.

Gut vorbereitet und mit dem entsprechenden Siegeswillen ging Annalena hier auf die Matte. Dort stand ihr die Griechin, Panagiota Stamouli, gegenüber, die ebenfalls alle ihre vorherigen Kämpfe deutlich gewonnen hatte. Aber Annalena lies ihrer Gegnerin keine Chance. Zielstrebig ging sie ans Werk, arbeitete sich hin zum Wurf und hielt Stamouli am Boden fest. Schon stand es 5:0 für Deutschland nach 34 Sekunden. Es fehlte nur noch der Ippon im Part 1 zum vorzeitigen Sieg. Diesen bereitete die Höchbergerin geschickt vor und setzte den entscheidenden Fausttreffer in der 52 Sekunde. Somit entschied Annalena das Finale für sich. Eine weitere Goldmedaille für Deutschland und eine neue bzw. alte WELTMEISTERIN!!!

Die Jugendweltmeisterschaft verlief die folgenden Tage ebenfalls erfolgreich für den Deutschen Ju-Jutsu Verband. Die Bilanz am Ende besagte: 10x Gold, 7x Silber und 3x Bronze, damit gewann Deutschland auch die Nationenwertung vor Montenegro und Russland, die von den Deutschen auf Rang zwei und drei – mit maximal nur 5 Goldmedaillen – verwiesen wurden. Dieser grandiose Erfolg durfte am Sonntagabend auf dem anschließenden Gala Dinner natürlich auch ausgelassen gefeiert werden, bevor am Montagnachmittag die Heimreise angetreten wurde.

Nächstes Jahr steht eine große Besonderheit im Jugendbereich der JJIF (Ju-Jitsu international Federation) an: Europa- und Weltmeisterschaft finden im selben Jahr statt.

Diese Gelegenheit würde Annalena gerne nutzen und ihre beiden Titel in ihrem letzten Jahr der Jugend – bevor die 19-Jährige altersbedingt zu den Erwachsenen wechselt – verteidigen. Allerdings sind diese Ereignisse sehr kostenaufwendig, denn die Europameisterschaften werden in Schweden ausgetragen und die Weltmeisterschaften in Mexiko. Da der DJJV jedem Bundeskaderathleten nur eine dieser Maßnahmen finanziell ermöglichen kann, wird auf diesem Weg noch dringend nach Sponsoren und Unterstützern gesucht.

Wessen Interesse geweckt wurde bzw. wer Annalena und ihre sportliche Karriere unterstützen möchte, kann sich unter folgender E-Mail-Adresse melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

 

 


Am Samstag den 16.6.12 standen 3 JuJutsukämpfer der TG Höchberg bei der Deutschen EM in Hanau auf der Matte. Unser Trainer Jakob Diegruber verlor seinen ersten Kampf im KO-Pool, erkämpft sich 2Siege in der Trostrunde, wurde aber dann wegen eines Cuts am Kinn aus dem Turnier genommen und belegte somit den siebten Platz. Nicole Graf gewann alle ihre Poolkämpfe bis 55kg der Senioren und traf im Finale auf die zweimalige Weltmeisterin Mandy Sonnemann. In einem spannenden, sehr knappen Kampf hatte Sonnemann zuletzt doch die Nase vorn - für Nicole also ein starker Vizemeistertitel in ihrem ersten Jahr der Seniorinnen. Für ein weiteres Highlight aus höchberger Sicht sorgte Annalena Bauer, die gerade erst in die Altersklasse der U21 gewechselt hat. An der DEM musste sie in der Seniorenklasse mitkämfpen. Annalena gewann 2x souverän vorzeitig mit Full-Ippon und stand somit im Finale. Dort hieß es Europameisterin der Seniorinnen (Manuela Lukas) gegen Europameisterin der U21. Der Kampf was sehr ausgeglichen -trotz des Altersunterschiedes- doch am Ende setzte sich die erfahrene Hessin durch. Annalena verlor ganz knapp mit 6:6 (Lukas hatte einen Ippon mehr) und wurde Deutsche Vizemeisterin der Seniorinnen -70kg.

Am Sonntag hatte die TGHöchberg noch Lukas Schraudt als einzigen Kämpfer der U18er am start.  


 


Annalena Bauer erkämpft sich auf der Jugend- und Junioren-

Europameisterschaft am 12./13.05.2012 in Genua den 1.Platz bei den

Frauen der U21 bis  70 kg

http://www.jjvb.de/berichte/2012_05_12-13_junioren-em/

 


Jugendeuropameisterschaft in Genua – dritter Wettkampftag

Und Deutschland hat es geschafft, sich tatsächlich am letzten Wettkampftag noch um einen Platz in der Tageswertung zu verbessern. Freitag noch auf Platz 3, Samstag auf Platz 2, landeten wir am Sonntag auf Platz 1. Insgesamt sind wir mit 7x Gold, 5x Silber und 8x Bronze Zweiter in der Nationenwertung geworden und haben dafür auch einen großen Pokal bekommen. Noch einen Pokal gab es für den besten Coach der EM, in unserem Fall war es ein weiblicher Coach. Für Sie überraschend, für das deutsche Team eher weniger, erhielt Sabrina Hatzky die Auszeichnung zum besten Coach. Erwähnt werden muss aber auch die gesamte Leistung des Teams. Alle Bundestrainer und Coaches haben einen tollen Job gemacht und können auch stolz auf ihre Athleten sein. Die Betreuung komplett, machten das medizinische Team und die Kampfrichter, deren toller Einsatz nicht unerwähnt bleiben darf.

Drei Mal Gold gab es am Sonntag für Annalena Bauer (-70 kg), Sergej Balbutzki (-56 kg) und Lukas Bombik (-94 kg). Silber ging an Tim Weidenbecher, der seinem Teamkollegen Lukas im Finale gegenüber stand und sich ihm nur knapp geschlagen geben musste. Die Beiden haben ein sehr ähnlich hohes Niveau, dass es einerseits spannend aber andererseits auch sehr knapp machte. Gegönnt hätten wir beiden den Sieg. Noch eine Silbermedaille ging am Sonntag an Kerstin Hofbauer (+70 kg). Die drei Bronzemedaillen gingen an das mixed Duo-Paar Collard und Burgemeister, Theresa Attenberger (-70 kg) und Kilian Kaeppel (-50 kg).

Am Abend genoss das Team das Galadinner im Sheraton Hotel, dem offiziellen Hotel der Veranstaltung. Nach ein paar Stunden tanzen und Party ging es dann mit dem Bus zurück nach Hause. Roland Köhler, als Teamchef war zufrieden mit dem was die Sportler geleistet haben, ist aber sicher, das mit noch mehr Trainingsfleiß noch mehr Erfolge möglich sind, vor allem bei denen, die diesmal kein Platz auf dem Treppchen ergattern konnten.

Von: Sabrina Merseburg


     


Von: Roland Köhler

Hier stellen wir die beiden letzen Teams für die Junioren-EM vor. Die U 18 Jungs und ihr Bundstrainer Jörn Meiners und die U 21 Herren um Bundestrainer Andreas Kuhl. Alle sind fit für Genua und wir sind gespannt was unser Team diesmal erreichen wird. 
Weiter mit dabei unsere Bundestrainer Steffen Heckele (er nimmt für Deutschland am internationalen Coachmeeting tei), unser Präsident und Teamchef Roland Köhler,
vom medizinischen Team Roland Schachler und Uwe Hepper,
als Kampfrichter Ralf Pfeifer, Thomas Meyer und Jörg Meier, 
unser Internationaler Sportdirektor Joachim Thumfart,
für die Presse Sabrina Merseburg, sie wird uns aktuell über die Ergebnisse vor Ort informieren. 
Als offizielle DJJV Vertreter für Deutschland sind Michael Korn und Herbert Frese in Genua dabei.
Herbert wird sich dort zur Wahl zum Europäischen Präsidenten stellen. Wir drücken ihn und unserem kompletten Team die Daumen.

         

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Junioren-EM in Genua. Auf den Bildern ist unsere Duo-Mannschaft mit ihren Trainer/in Corina Endele und Bernd Breuer zu sehen, die U 21 Mädels mit ihrer Trainerin Sabrina Hatzky und die U 18 Mädels mit ihren Trainer Jörn Meiners. Sie weden Deutschland bei der Jugendeuropameisterschaft in Genua vertreten. Wir drücken die Daumen, dass sie an die Erfolge der Jugendweltmeisterschaft 2011 in Gent anknüpfen bei der Deutschland als erfolgreichster Verband absolut an der Wltspitze stand und sich rund 1/3 aller erkämpen konnte.

   


Annalena Bauer holt Weltmeistertitel 2011 in Gent - Sieg auf ganzer Linie

Von: Sabrina Merseburg 

Mit diesem gigantischen Ergebnis hat wohl niemand gerechnet. Die deutsche Mannschaft hat sich mit einem riesigen Abstand, weit ab von allen anderen Nationen, an die Spitzenposition der Nationenwertung katapultiert. Einfach Wow!

Mit 11 x Gold, 9 x Silber und 12 x Bronze eine Spitzenleistung von unseren jungen Athleten. Herzlichen Glückwünsch an das gesamte Team, ihr hab Euch unseren Respekt wirklich verdient.

Duo w U21, Platz 1: Rösch/Pfeiffer
Duo mixed U21, Platz 1: Büchner/Sauer
Duo w U21, Platz 2: Zwolinski/Kohlstedt
Duo w U18, Platz 3: Windecker/Stemmer
Duo mixed U18, Platz 3: Collard/Burgemeister
w U18 -48 kg, Platz 1: Anne-Kathrin Schmidt
w U18 -44 kg, Platz 1: Rabiya Özcelci
m U18 -81 kg, Platz 1: Thorsten Frank
w U18 -52 kg, Platz 1: Susanne Wagner
m U21 -62 kg, Platz 1: Roman Apolonov
m U21 -94 kg, Platz 1: Lukas Bombik
w U18 -70 kg, Platz 1: Annalena Bauer
m U21 -56 kg, Platz 1: Ashot Arustamian
m U18 -50 kg, Platz 1: Florian Pommert
w U21 -70 kg, Platz 2: Julia Maier
w U18 +70 kg, Platz 2: Kerstin Hofbauer
w U18 -70 kg, Platz 2: Theresa Attenberger
m U21 -94 kg, Platz 2: Tim Weidenbecher
m U21 -62 kg, Platz 2: Steven Theilig
w U18 -52 kg, Platz 2: Angela Kovacevic
w U21 -55 kg, Platz 2: Charlotte Wittich
m U21 -69 kg, Platz 2: Philipp Kapfinger
m U18 -66 kg, Platz 3: Jonas Hillig
w U21 -49 kg, Platz 3: Kristina Ott
w U18 -63 kg, Platz 3: Franziska Freudenberger
m U18 -73 kg, Platz 3: Lars Sowa
m U21 -85 kg, Platz 3: Julian Soto-Dinarte
m U18 -81 kg, Platz 3: Dominik Brachtendorf
m U21 +94 kg, Platz 3: Jonas Butz
m U18 -55 kg, Platz 3: Sergej Balbuzki
w U21 -70 kg, Platz 3: Sylvia Gayny
m U18 -46 kg, Platz 3: Kilian Kaeppel

 


 

Am    fanden in Berlin / Grossbeeren die Deutschen Einzelmeisterschften statt.

Nicole Graf wurde Deutsche Meisterin bis 55kg - Annalena Bauer und Jakob Diegruber wurde Vize-Meister, Timo Huber erkämpfte sich den dritten Platz

 

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