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Für die Höchberger Judokas begann am 10. Februar 2007 die Bayernligasaison. Das jüngste Team der Liga traf zu Hause auf den Post SV Hof. Dies bedeutete einen harten Einstieg in das bayerische Oberhaus für die Mannschaft von Trainer Jerzy Skamski und Joseph Sonkoue. Der PSV Hof zählte im letzten Jahr zu den stärksten Mannschaften und untermauerte dies durch einen dritten Platz in der Tabelle. Sonkoue rechnete folglich mit einer klaren Niederlage für seine frisch aufgestiegenen „Kracken“.

Den ersten Punkt des Tages konnte Waclav Fuit für die Hofer verbuchen. Er besiegte den Höchberger Steffen Lutz nach knapp drei Minuten. Lutz’ Bruder Sebastian konnte mit einem Unentschieden einen weiteren Punktgewinn für die Gäste verhindern. Im dritten Kampf des Tages erkämpfte sich Mehdi Bouzgarrou den ersten Punkt für die „Kracken“ in der Bayernliga. In den folgenden Begegnungen konnten jedoch wieder die Gäste punkten und bauten den Vorsprung auf 1 zu 4 aus.

Mit der drohenden Niederlage im Rücken läutete der Jungstar der Höchberger, Peter Höschler, die Trendwende ein und besiegte nach fünf Minuten den bayerischen Vize-Meister Vinzent Dotzler. Die Kämpfe in den Gewichtsklassen bis 73kg und bis 66 kg brachten erste Sorgenfalten auf das Gesicht des Hofer Trainers Michael Treuheit: In weniger als fünf Minuten hatten sich die Kracken einen Halbzeitführung von 5 zu 4 Punkten erkämpft.

In der inzwischen überfüllten Jahnturnhalle kochten in der zweiten Halbzeit die Emotionen. Abwechselnd gingen die Punkte an die Heimmannschaft und die Gäste. Bei einem Zwischenstand von 8 zu 9 Punkten für die Gäste mussten die letzten beiden Kämpfe in der Gewichtsklasse bis 66kg die Entscheidung bringen. Mit einer wunderschönen Aushebertechnik siegte Höchbergs Neuzugang Martin Nöth in nur 20 Sekunden und verkürzte auf 9 zu 9.

Leider konnte der entscheidende letzte Kampf nicht von Philipp Schwarzbart gewonnen werden. Somit ging der Sieg mit 9 zu 10 Punkten an die Gäste aus Hof. Nach dem Kampf machte der Hofer Trainer Michael Treuheit mit einer schönen Geste auf sich aufmerksam: Er hielt eine kurze Ansprache vor der Höchberger Mannschaft und sprach vor einer großen Leistung des Aufsteigers.

„Mit diesem Team könnt ihr im vorderen Mittelfeld der Bayernliga kämpfen“, so Treuheit. Auch „Kracken“-Trainer Sonkoue wertete diesen Kampf als Erfolg. Er steckte jedoch das Saisonziel nicht ganz so hoch. „Wir wollten den Klassenerhalt schaffen. Heute hat jeder gespürt dass es auch zuschaffen ist“, so Sonkoue
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