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Ein Turnier mit Tradition

Die Geschichte des Höchberger Traditionsturniers begann vor 25 Jahren. Damals traf man sich außerhalb der Liga um mit befreundeten Vereinen im kleinem Rahmen zu kämpfen. Dies war die Geburtsstunde des Mainlandpokals.

25 Jahre später ist der Mainlandpokal eng mit der Geschichte des Judovereins verbunden und durchlebte selbst schon alle Höhen und Tiefen die es in einem Verein geben kann: Mal kamen nur wenige Kämpfer, dann wurden dringend Helfer gesucht oder der Ansturm war so groß, dass nicht alle Judokas Platz in der Halle hatten.

Nun nach 25 Jahren hat sich der Mainlandpokal als eines der wenigen Traditionsturniere in Bayern bewährt und wird sogar international ausgetragen. Jedes Jahr sind Gäste aus ganz Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Luxemburg vertreten. Mit über 300 Teilnehmern aus 4 Nationen wurde der internationale Mainlandpokal auch dieses Jahr seinem Ruf wieder gerecht.

Bei den Kindern konnte sich am ersten Wettkampftag die Mannschaft aus Altenfurt den Gesamtsieg erkämpfen. Der Verein startete mit 20 Teilnehmern und war mit zahlreichen Platzierungen nicht zu schlagen. In der Einzelwertung konnte das Nachwuchstalent Nicola Weiglein aus Iphofen überzeugen. Sie sicherte sich den Technikerpreis für die schönsten Techniken.

Dass das Talent in ihrer Familie liegt, bewies eindrucksvoll ihre große Schwester Dominic: Sie besiegte nicht nur alle Ihre Gegnerinnen sondern zeigte nach Meinung der Offiziellen ebenfalls die schönsten Techniken im Jugendbereich. Dadurch erhielt auch sie den Technikerpreis in der Jugend. Ebenfalls sehr erfolgreich waren drei junge Nachwuchstalente der Kracken: Peter Höschler (-73 kg), Nicole Graf (-48 kg) und Timo Huber (-66 kg) zeigten eindrucksvoll wie wirksam die Trainingsmethoden von Jerzy Skamski fruchten und sicherten sich alle den ersten Platz auf dem Siegerpodest.

Sie werden schon in naher Zukunft eine schlagkräftige Verstärkung für die Landesligamannschaft des Krackentrainers darstellen. Im Kinderbereich der Höchberger konnten Andreas Dengler, Lucas Bauer, Anna-Lena Bauer, Luisa Bauer, Florian Schindler, Oliver Altenhöfer und Phillip Müller sich alle einen Platz auf dem Siegerpodest erkämpfen.

Auch bei den Männern waren die Kracken vorn dabei: Matthias Zeh sicherte sich wie im Jahr zuvor den ersten Platz vor Danijar Firer (beide Höchberg) in der Gewichtsklasse bis 60 kg. Die Brüder Pascal und Pierre Strecker erkämpften sich den dritten und zweiten Platz in ihren Gewichtsklassen und rundeten damit das Ergebnis für die Kracken ab. Der Gesamtsieg ging jedoch an ein anderes Team: Für die Gäste aus der Schweiz lohnte sich die lange Fahrt.

Sie erzielten das beste Gesamtergebnis und siegten somit bei den Männern. Auch den Technikerpreis der Männer konnten die Gäste mit nach Hause nehmen: Davis Huber überzeugte bis 66 kg das Kampfgericht und wurde dafür besonders ausgezeichnet.

Vereinsvorstand Bernhard Bauer sprach am Sonntag von einem gelungenem Turnier: „Ich war zunächst unsicher ob kurz nach den Sommerferien viele Judokas kommen werden“. Doch diese Befürchtungen waren unnötig. „Es sind 40 Vereine mit über 300 Judokas angetreten“, so Bauer nach der Veranstaltung. Somit darf man sich auch in Zukunft noch auf viele spannende Kämpfe in der Mainlandhalle freuen.

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